Damit Zusatzleistungen die Richtigen erreichen – durch die richtige Technologie

Es gibt immer mehr Methoden, mit der Belegschaft zu kommunizieren. Doch wie kann man im Informationsdschungel sicherstellen, dass alle Beschäftigten die richtigen Leistungen und eine angemessene Unterstützung erhalten?

Ein Kollege bittet um Rückruf, in Ihrer Mailbox wartet ein Dutzend dringender E-Mails auf Antwort, Sie haben sieben News Alerts und drei Eventanfragen, Sie sollen noch 8764 Schritte gehen, müssen Ihre jüngste Kreditkartenrechnung bezahlen und dann sind da noch fünf neue LinkedIn-Einladungen und dieser Podcast, den Sie längst hören wollten … und es ist noch nicht mal 9 Uhr morgens. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Zusatzleistungen sind wahrscheinlich das Letzte, woran wir denken, wenn wir uns Tag für Tag einen Weg durch die nicht enden wollende Flut von Informationen bahnen. Doch während die Technologie zweifellos eine Mitschuld an unserer kognitiven Überlastung trägt, kann sie auch der Schlüssel zur Verbesserung unseres Wohlbefindens sein.

Im digitalen Zeitalter haben Handys, Tablets und Smartwatches unsere Möglichkeiten für den Konsum von Informationen – sowohl im Hinblick auf das Volumen als auch die Zugänglichkeit – deutlich verändert.  Arbeitgeber sollten diese Chance nutzen und mit Hilfe anspruchsvollerer digitaler Lösungen mit ihrer Belegschaft kommunizieren. Ob zur Erfassung persönlicher Daten bei der Personalbeschaffung oder zur täglichen Überwachung der Gesundheit: Künstliche Intelligenz (KI) ist im Begriff, das Aufgabenfeld von Personalleitern zu transformieren.

Da sich immer mehr Unternehmen um sinnvolle Zusatzleistungen bemühen, untersuchen wir, auf welche Weise Technologie dazu beitragen kann, dass die Beschäftigten die Leistungen wahrnehmen, die sie brauchen, sowie Anreize für eine positive Verhaltensänderung erhalten.

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Sie sollen noch 8764 Schritte gehen, müssen Ihre jüngste Kreditkartenrechnung bezahlen und dann sind da noch fünf neue LinkedIn-Einladungen und dieser Podcast, den Sie längst hören wollten … und es ist noch nicht mal 9 Uhr morgens. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Warum ist Wohlbefinden so wichtig?

Noch nie war es so wichtig wie heute, in das Wohlergehen Ihrer Mitarbeiter zu investieren. In einem zunehmend volatilen Arbeitsumfeld sind Zusatzleistungen für Arbeitnehmer zu einem nützlichen Instrument bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter sowie als Leistungsanreiz für die Beschäftigten geworden.

Wo Gehalt und Karriereverlauf historisch gesehen auf der Wunschliste der meisten Kandidaten ganz oben gestanden hätten, entscheiden sich die Arbeitskräfte zunehmend für Unternehmen zu arbeiten, deren Werte mit den ihren übereinstimmen. Dies spiegelte sich in der Studie “Employee Mindset 2020” von Aon wider, in der die Werte der Arbeitgeber als ein Unterscheidungsmerkmal unter den Top 5 für potenzielle Arbeitnehmer identifiziert wurden.

Zwar wird traditionellen Faktoren, wie ein überdurchschnittliches Gehalt, ein interessanter Arbeitsplatz und ein marktführendes oder wegbereitendes Unternehmen, noch immer mehr Bedeutung beigemessen als den geteilten Werten. Doch werden diese zunehmend an Bedeutung gewinnen, wenn die werteorientierte Generation Z in das Berufsleben einsteigt.

Die zukünftigen Arbeitskräfte werden zunehmend lauter fordern, dass ein Unternehmen seine Integrität und seinen Zweck in den Vordergrund stellt. Und immer mehr von ihnen werden sich ganz bewusst für ein Unternehmen entscheiden, das sich aktiv für ihr physisches, soziales, emotionales, berufliches und finanzielles Wohlergehen engagiert.

Dabei ist eine Kultur des Wohlbefindens auch aus geschäftlicher Sicht durchaus sinnvoll. Aus der Managementperspektive ist eine gesunde und zufriedene Belegschaft produktiver, kreativer, aufgeschlossener und engagierter. Einfach ausgedrückt: Die Investition in das Wohlbefinden reduziert die negativen Folgen, die entstehen, wenn Arbeitskräfte regelmäßig fehlen oder aufgrund von Beschäftigungsunsicherheit zu viel Zeit am Arbeitsplatz verbringen.

Anreize für eine Verhaltensänderung

Trotz der Fülle von Ratschlägen für einen gesunden Lebensstil, wie gesündere Ernährung, mehr körperliche Betätigung, genügend Schlaf und echte Entspannung, ist es schwer, eingefahrene Verhaltensweisen dauerhaft zu ändern.

Aus dem Wunsch heraus, unsere Gewohnheiten zu verbessern und unseren Fortschritt festzuhalten, haben sich Apps zu einem effizienten Tool entwickelt. Es gibt Apps, die unsere Mahlzeiten verfolgen, zur täglichen Meditation auffordern, die Achtsamkeit verbessern und unsere Schlafqualität überwachen. Doch trotz der guten Vorsätze, mit denen wir die App herunterladen – fest davon überzeugt, dass diese Methode endlich funktioniert – ist die neu entdeckte Motivation schon bald wieder erloschen und die neue App wandert in den digitalen Papierkorb.

Apps haben zwar das Potenzial, individuelle Verhaltensänderungen anzustoßen, doch das eigentliche Problem ist die dauerhafte Motivation. Wenn Arbeitgeber nun ebenfalls Apps verwenden, um das Wohlbefinden ihrer Belegschaft zu verbessern, wie stellen sie dann sicher, dass diese digitalen Helfer effektiv und langfristig eingesetzt werden? Können sich Arbeitgeber die Macht der Technologie zunutze machen, um Beschäftigte dauerhaft zur Verbesserung ihres Wohlbefindens zu motivieren?

Das Team hinter yulife, einem führenden Anbieter von Gruppenversicherungsprogrammen, glaubt, dass dies möglich ist. yulife bietet nicht nur Lebensversicherungen sowie Versicherungen gegen schwere Krankheiten und Einkommensverlust als Gruppenlösung an, sondern hat zudem ein Tool entwickelt, das eine gesamte Belegschaft zur Verbesserung des persönlichen Wohlbefindens motivieren soll.

Im Mittelpunkt von yulifes Gruppenlebensversicherung steht eine spielerische App, die in Kombination mit führenden Apps und Prämienpartnern finanzielles, geistiges und körperliches Wohlbefinden benutzerfreundlich, interessant und unterhaltsam macht. Mit einfachen körperlichen und geistigen Aufgaben wie täglichen Spaziergängen, Radfahren oder regelmäßigen Achtsamkeitsmomenten können sich die „Yulifer“ sogenannte Yucoins verdienen – eine Art Gesundheitswährung, die sie bei bekannten Marken einlösen oder für wohltätige Zwecke spenden können.

Keith Bale, head of distribution bei yulife erklärt, warum die Motivation der Benutzer und die Einführung eines Gesundheitswettbewerbs anhand einer betrieblichen Bestenliste eine wichtige Voraussetzung für das Engagement der Beteiligten ist:

 „Wenn man das Gefühl hat, etwas verdient zu haben, bekommt diese Sache einen höheren Wert. Wichtig ist dabei, dass der gesamte Vorgang, also die Ausführung der Tätigkeit und die anschließende Belohnung, einfach, intuitiv und unterhaltsam ist. Auf diese Weise zahlt sich die Investition des Arbeitgebers in die Zusatzleistungen und das Wohlbefinden der Belegschaft jeden Tag aufs Neue aus.“

Keith Bale, head of distribution bei yulife

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der Mitglieder haben die App heruntergeladen

Zwar ist anzunehmen, dass eine Gamifizierung eher die Gen Z und die Millenials anspricht, die mit der Digitalisierung am Arbeitsplatz wesentlich leichter zurechtkommen. Doch es hat sich gezeigt, dass die App für alle Altersgruppen attraktiv ist. So haben 73% der Mitglieder die App heruntergeladen, wobei über 40% der täglichen Aufgaben von Nutzern zwischen 30—40 Jahren und über ein Viertel der Aufgaben von 40- bis 50-jährigen erfüllt werden.

Keith Bale fügt hinzu:

„Technologie spielt hier die entscheidende Rolle, weil sie die traditionellen Hindernisse für das Wohlbefinden – wie fehlender Zugang, Kosten und mangelnde Motivation – beseitigt. Unternehmen sämtlicher Arten und Größen sind durch diese App in der Lage, ihre Belegschaft zu einer gesunden Lebensweise zu inspirieren und zu befähigen. Dank der Echtzeitdaten, die diese clevere Technologie liefert, kann die Gamifizierung eine dauerhafte und nützliche Verhaltensänderung bewirken. Dadurch ist der Weg zum Wohlbefinden nicht nur unterhaltsam, sondern auch für Arbeitgeber und für Arbeitnehmer lohnenswert.“

„Dank der Echtzeitdaten, die diese clevere Technologie liefert, kann die Gamifizierung eine dauerhafte und nützliche Verhaltensänderung bewirken. Dadurch ist der Weg zum Wohlbefinden nicht nur unterhaltsam, sondern auch für Arbeitgeber und für Arbeitnehmer lohnenswert.“

Keith Bale, head of distribution bei yulife

Beseitigung der Risikofaktoren

Aons Global Medical Trend Rates Report aus dem Jahr 2019 verweist auf einen weltweiten Anstieg der durchschnittlichen Kosten für medizinische Versorgung um 7,8%. Zu den Ursachen für diesen Anstieg gehören chronische Beschwerden wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hoher Blutdruck, Krebs und Diabetes. Da einige dieser Beschwerden jedoch teilweise kontrollierbar sind, liegt es auf der Hand, dass Arbeitgeber ein Interesse daran haben, die Gesundheit ihrer Belegschaft zu fördern.

Das Angebot für eine Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio reicht allein nicht aus. Echtes Engagement für die Verbesserung der Fitness und Gesundheit der Belegschaft sollte auch die Schaffung einer Unternehmenskultur beinhalten, die eine gesunde Lebensweise aktiv unterstützt und fördert: wie die Anregung einer Wandergruppe zur Mittagszeit, gesundes Essen in der Kantine oder Verteilung von Fitness-Trackern zur Unterstützung von mehr körperlicher Bewegung und einer besseren Schlafqualität.

Auch die Veränderung unserer Arbeitsmuster stellt die Arbeitgeber vor neue Herausforderungen beim Management von Gesundheit und Wohlbefinden der Belegschaft. Durch die Covid-19-Pandemie wurde dieser Faktor unter extremen Verhältnissen getestet, als viele Eltern über einen längeren Zeitraum hinweg zu Hause arbeiten und gleichzeitig die Kinderbetreuung übernehmen mussten.

Der technologische Fortschritt hat die Hindernisse für flexibles Arbeiten beseitigt. Das Homeoffice – während der von der Pandemie erzwungenen Ausgangssperre erfolgreich getestet – wird jetzt von mehr Unternehmen aktiv gefördert. Studienergebnisse stützen diese Entwicklung. Einer Gallup-Umfrage zufolge hat Telearbeit eine positive Wirkung auf die Produktivität, wobei sich Arbeitskräfte, die zwischen 60 und 80 % ihrer Zeit mit Telearbeit verbringen, offenbar am stärksten für ihre Arbeit engagieren.

Doch wie wirkt sich Telearbeit auf das Wohlbefinden der Belegschaft aus? Der Modern Workplace Report von Global Web Index legt nahe, dass Telearbeitskräfte härter und länger arbeiten, öfter ihre E-Mails nach Büroschluss lesen, mehr Projekte gleichzeitig bearbeiten und mehr Überstunden machen.

Die Möglichkeit, die Beschäftigten regelmäßig daran zu erinnern, eine Pause einzulegen, Atemübungen zu machen, einen Coach in Anspruch zu nehmen oder ein digitales Fitnessprogramm zu absolvieren, könnte das Wohlergehen der Betroffenen enorm steigern und sich als noch wichtiger bei agiler Arbeit erweisen.

Warum die richtigen Zusatzleistungen so wichtig sind

Der Zugang zu Informationen über die Belegschaft, die auf robusten Daten basieren, ist eine wesentliche Voraussetzung für die Gestaltung eines Leistungsprogramms, das die Bedürfnisse der Arbeitnehmerschaft erfüllt.

Matthew Lawrence, Chief Broking Officer bei Aon EMEA Health Solutions erklärt, warum der Zugang zu Daten über die Gesundheit der Belegschaft so wichtig für die Personalmanagement-Strategie ist:

„Durch eine Auswertung der Daten für das gesamte Krankheitsspektrum können Arbeitgeber ermitteln, was ihre Kosten in die Höhe treibt, die Hauptrisiken verstehen und in Kategorien unterteilen und schließlich eine Strategie erstellen, wo und wie angesetzt werden muss. Wird diese Strategie durch einen intelligenten und motivierenden Ansatz in Bezug auf Gesundheitsinformationen ergänzt, wird sich die Wahrscheinlichkeit, dass sie funktioniert, um ein Vielfaches erhöhen.“

Ein sinnvolles Leistungsprogramm besteht aus Zusatzleistungen, die für eine Belegschaft tatsächlich interessant sind und überdies ihre Risikoexposition begrenzt. Mit einer Risikomanagementstrategie, die sich am Bedarf der Belegschaft orientiert, können Gelder effektiver eingesetzt werden. Werden Überschneidungen oder überflüssige Ausgaben ermittelt, wird der frei gewordene Betrag in die relevantesten Leistungen investiert, von denen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer profitieren.

Nicht zuletzt sollten Arbeitgeber ihre Vorstellung von sinnvollen Zusatzleistungen für Arbeitnehmer überdenken, fügt Matthew Lawrence hinzu:

„Ein umfassendes Leistungsprogramm sollte der Bewältigung und Reduzierung von Risiken dienen und Präventions-, Unterstützungs- und Schutzlösungen beinhalten. Würde man ganz von vorne beginnen, würde man nicht sofort an das Endprodukt denken, sondern zunächst einmal versuchen, die Risiken zu verstehen und darauf aufzubauen. Das führt zu einem Versicherungsprodukt, das den Bedürfnissen der Arbeitgeber tatsächlich entspricht.”

Matthew Lawrence, chief broking officer bei Aon EMEA Health Solution

Es muss zugänglich, relevant und auf die persönlichen Umstände abgestimmt sein

Die Gestaltung von Zusatzleistungen, die einen echten Wert darstellen, erfordert einen umfassenden und holistischen Ansatz. Die physischen, sozialen, emotionalen, beruflichen und finanziellen Aspekte des Wohlergehens einer Belegschaft sind eng miteinander verwoben und sollten nicht isoliert betrachtet werden.

Stattdessen ermöglicht die Entwicklung personalisierter, flexibler Leistungen Ihren Mitarbeitern den Zugang zu dem, was für sie am relevantesten ist. Die Kombination aus anreizorientierter, einfacher und unterhaltsamer Technologie kann zudem eine sinnvolle und konsequentere Nutzung dieser Leistungen fördern.

Genau das lässt sich mit Aons Well One App erreichen, denn sie bietet den Beschäftigten die Möglichkeit, ihr Wohlbefinden zu messen und zu verbessern, mit den Kollegen zu interagieren und auf einfache Weise Belohnung und Anerkennung zu bekommen.

Der Arbeitgeber wiederum erhält anhand der gesammelten Gesundheitspunkte aussagekräftige Daten, die ihm helfen, gezielte und transparente Unternehmensstrategien zu entwerfen, Risiken zu reduzieren und eine gesundheitsorientierte Verhaltensänderung im gesamten Unternehmen zu bewirken.

Eine widerstandsfähige Belegschaft kann die Produktivität, Innovation und Kreativität einbringen, die ein Unternehmen braucht. Aktuellen und künftigen Arbeitnehmern stehen zahlreiche Leistungen zur Verfügung. Können Sie es sich erlauben, die Vorteile dieser Leistungen, die sie als wachsendes, resilientes Unternehmen ernten würden, in den Wind zu schlagen?

Lassen Sie sich von unserem Beraterteam über einen gezielteren Ansatz zum allgemeinen Wohlbefinden am Arbeitsplatz informieren.

Laden Sie den Rising Resilient Report herunter um von Erfahrungen anderer Organisationen zu lernen, die bereits in die Widerstandsfähigkeit ihrer Mitarbeiter investieren. Erfahren Sie weiterhin welche Daten und Kennzahlen darauf hinweisen, wie die Resilienz einer Belegschaft eine neue Generation von Arbeitsplätzen vorantreiben kann.

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